Juni 2017

Familie Gramer

8 - 28

Ahrenberger Kellergasse

Kellergassenfest

10 - 11

Ahrenberger Kellergasse

Familie Scharnagl (im Bacchuskeller)

Juni 29 - Juli 12

Ahrenberger Kellergasse


3. Geologie

Entstehungsgeschichte / Frühgeschichte

Die beiden Höhenzüge rechts und links der Traisentales sind Bildungen eines Meeres, das im Erdzeitalter „Tertiär“ unseren Raum bedeckte. Sie entstanden im „Miozän“, einer Unterabteilung des Tertiärs vor rund 20 Mio. Jahren. Den östlichen Höhenzug bilden „Oncophora-Sande“ (nach der Leitmuschel Oncophora); sie umfassen in unserem Gebiet den Raum südlich und südöstlich der Stadt Traismauer (Nasenberg, Eichberg, Reuthbühel, Seelackenberg, Berge um Einöd – Strasse nach Einöd, Gutenbrunner Wald usw.). Erkennbar sind sie in den zahlreichen Hohlwegen, wo sie die Basis der Wände bilden.

 

Der westliche Höhenzug des Traisentales  ist aufgebaut aus Tegeln und überwiegend aus Konglomerat (Hollenburger-Karlstettener Konglomerat), einem verfestigten Schotter einer Urtraisen, die einst aus dem Süden in das Tertiärmeer mündete. Das Konglomerat bildet den Höhenrücken westlich der Ortschaften Inzersdorf, Reichersdorf, Nussdorf ob d. Traisen bis zum Wetterkreuz; es setzt sich auch nördlich der Donau (Gedersdorf, Gobelsburg) fort. An das Erdzeitalter „Tertiär“ schließt das „Quartär“ an, das aus der Eiszeit und der Jetztzeit besteht. Die Eiszeit weist im wesentlichen vier Eiszeiten auf.  Dazwischen gab es Warmzeiten mit oft tropischem Klima.

 

Ein großer Teil unseres Raumes besteht aus eiszeitlichen Bildungen, die nach dem Rückzug des Tertiärmeeres entstanden sind. Es sind dies verschiedene Schotterterrassen entlang der Traisen und der Donau und der Löss, ein feiner, sehr fruchtbarer Staub. Dieser Löss, etwas verfestigt, überdeckt teilweise die Oncophora-Sande, das Konglomerat und die höheren, älteren Terrassen.

 

Die mächtigen Niederterrassen der Traisen (westlich der S 33) und der Donau (z.B. Gemeinlebarn) sind die letzten Eiszeitbildungen und frei von Löss. Das Gebiet von Traismauer und Umgebung war nicht vom Eis bedeckt.

 

(Zit. Hofrat DI. W. Hellmann 2002)

Die Natur „sinnlich“ erleben!
Damit die Wanderung unvergesslich bleibt.

 

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